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  • AutorenbildStéphanie Zeindler

Entlang der Küste nach La Paz

19.12.2023 - 23.12.2023


Nach sechs unvergesslichen Tagen in Sayulita setzten wir unsere Reise fort, diesmal mit dem Ziel Mazatlan. Doch anstatt die gesamte Strecke auf einmal zu bewältigen, entschieden wir uns, einen Zwischenstopp in der malerischen Küstenstadt Aticama einzulegen, etwa in der Mitte der Strecke gelegen.

Unser Versuch, erneut die nicht mautpflichtige Straße zu nehmen, wurde schnell revidiert. Die Strassen waren in schlechtem Zustand, und vor uns befanden sich etliche Bremslichter. Das Navi schwankte zwischen zwei bis drei zusätzlichen Stunden Fahrzeit – so würden wir unser Ziel erst beim Einbruch der Dunkelheit erreichen.

Nach drei Stunden Autobahnfahrt erreichten wir schliesslich die charmante Stadt Aticama. Den idealen Platz fanden wir in einer kleinen Bucht.

Als wir einfuhren, winkte uns jemand vom örtlichen Restaurant zu und fragte, ob wir hier übernachten möchten. Der Preis von 500 Pesos pro Nacht schien uns zwar etwas übertrieben, aber wir willigten ein.

Wir richteten unseren Landy optimal für die Solarproduktion aus. In Sayulita haben wir herausgefunden, dass wir mit unserem derzeitigen Setup vier bis fünf Tage ohne solare Nachladung ausreichend Energie haben.

Währenddessen kümmerte sich Sté um die Bezahlung und kehrte mit einem glücklichen Gesicht und zwei Frozen Margaritas zurück.

Wir verbrachten den Nachmittag am ruhigen Meer und entdeckten sogar einen Pool, den Marlon ausgiebig nutzte. Die entspannte Atmosphäre und das angenehme Wetter machten diesen Aufenthalt besonders geniessbar.

Unser ursprünglicher Plan für das Abendessen sah vor, im Restaurant zu speisen. Nach der kalten Dusche begaben wir uns gegen 19:00 Uhr zum Restaurant. Der Mitarbeiter meinte zu uns: "Die Küche ist seit 17:00 Uhr geschlossen." Da wir keine Lust mehr zum kochen hatten, gab's halt simple Nudel Cups.

Die Nacht war etwas kühl, aber als die ersten Sonnenstrahlen die Erde erreichten, wurde es sehr schnell warm. Zurzeit ist Winter und wir mussten schon zwei, drei Mal schmunzeln, dass sich die Mexikaner in warme Winterklamotten einpacken. Dicke Pullover und noch eine Winterjacke drüber. Wir mit Shorts und T-Shirt.

Wir entschieden uns, noch einen zweiten Tag an diesem Platz zu verbringen, da das Meer ausnahmsweise mal ruhig und angenehm für Marlon war.





Am folgenden Tag machten wir uns auf den Weg nach Mazatlán. Wir sind ja bereits einiges gewohnt, was die Gebühren auf den Mautpflichtigen Strassen angeht - aber die Strecke von Aticama bis Mazatlán war bis jetzt die Teuerste, die wir je gehabt haben. Sage und Schreibe 950 Pesos für 300 km!!!

Der Stellplatz in Mazatlán hat sich wiedereinmal als völlig überteuert herausgestellt. Aber wir nahmen es hin und sahen den Vorteil darin, dass wir für die Fähre am nächsten Tag nicht einen weiten Weg hatten. Am Abend kamen wir noch ins Gespräch mit anderen Campern. Natürlich alle mit riesigen großen RV's (Foto findet ihr unten). Sie waren alle total begeistert von unserem kleinen Auto.

Abendessen gönnten wir uns beim lokalen Mexikaner. Wir hatten das ganze Restaurant für uns alleine - folglich hatten alle Mitarbeiter sehr viel Zeit. Alle 10 Minuten wurden wir gefragt, ob alles in Ordnung sei. Wie leider üblich bestellten wir zu viel Essen - das Mass für Kinderportionen ist komplett anders als in Europa. Wir lernen noch dazu.

Mit vollen Bäuchen gingen wir ins Bett und haben uns beim Einschlafen bereits die kommende Fährennacht ausgemalt.

Um 11:00 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Hafen. Wir fanden die Einfahrt zu Baja Ferries auf Anhieb. Dann ging es für mexikanische Verhältnisse sehr schnell. Das Fahrzeug wurde ausgemessen und gewogen. Im Prinzip ging alles vonstatten wie am Flughafen, nur dass unser Gepäck diesmal ein Land Rover war.

Nach drei Stunden haben wir uns dann alle in der Gemeinschaftskabine wiedergefunden.



Die Überfahrt nach La Paz verlief ruhig. Die Übernachtung im Gemeinschaftsraum war wie erwartet überaus anstrengend. Wir sind aber immer schon zufrieden, wenn Marlon genügend Schlaf kriegt. Das haben wir geschafft. Am nächsten Morgen kamen 2/3 von uns entsprechend gerädert in La Paz an. Voller Vorfreude auf die kommenden Tage mit unseren Freunden rieben wir uns den Schlaf aus den Augen und machten uns auf den Weg...



Auf Bald


Flomaste



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