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  • AutorenbildStéphanie Zeindler

Die lang ersehnte Ankunft

Hey Leute


Wisst ihr, wie das ist, wenn man wochenlang auf etwas wartet und dann kommt endlich die erlösende Nachricht? Der Frachter hat es doch noch geschafft und ist im Hafen von Veracruz eingelaufen! Jubel, Erleichterung. Endlich hat unser Landy nach einer gefühlten Ewigkeit wieder festen Boden unter den Rädern.

Leider haben wir die Einfahrt des Frachters knapp verpasst, aber manchmal bringt das Schicksal auch etwas Gutes. Wir haben hier eine richtig nette Familie kennengelernt und den Sonntagabend mit ihnen bei einem exzellenten Abendessen verbracht.


Unser Mann vor Ort, Luis, hat uns Bescheid gegeben, dass wir uns am Montag oder Dienstag für den Termin mit dem Zoll bereithalten sollen.

Am Dienstagnachmittag war es dann soweit. Flo machte sich auf den Weg und wurde vor dem Hotel abgeholt, während Sté Champions-League YB-Belgrad schaute (Prioritäten, ihr wisst schon).

Am Auto angekommen, mussten wir erstmal auf den mexikanischen Zöllner warten.

Sein Wagen näherte sich mit rot-blauen Blinklichtern. Er hielt es nicht für nötig, die Blinklichter auszuschalten. Er hatte seinen Spürhund dabei, der unser Auto nach Drogen absuchte. Natürlich fand er nichts! Nach dieser Prozedur konnte Flo zum ersten Mal seit Antwerpen einen Blick ins Innere werfen. Viele Fragen schwirrten im Kopf rum: Ist alles noch so, wie wir es verpackt hatten? Fehlen irgendwelche Gegenstände oder Ausrüstung? Leider musste Flo feststellen, dass einige Schränke offen standen oder Equipment anders eingeräumt war.

Und dann die Bombe: Unser Tresor wurde aufgebrochen! Leatherman, Ladekabel, LED-Lampe – alles weg. Ärgerlich, klar, aber wir bleiben cool. Wir wollen ja nicht so sein. Feliz Navidad.

Das Auto ist heil, und die wirklich wichtigen Sachen wie der Campingtisch, Stühle, Nummernschilder und der Kocher sind zum Glück noch da. Anschliessend musste Flo noch die Hafengebühr, natürlich bar in Dollar, abdrücken.

Wir dachten echt, dass wir unser Auto gleich mitnehmen können – falsch gedacht. Der mexikanische Zoll wollte nochmal sämtliche Dokumente prüfen. Wie lange das dauern kann, konnte uns Luis leider nicht genau sagen. Er konnte nur eine grobe Schätzung abgeben – Donnerstag oder Freitag.


Es gibt Momente im Leben, die man kaum erwarten kann, und der Anruf von Luis war definitiv einer davon. Am Donnerstag, kurz nach dem Mittag, erklang das Telefon. Die Nachricht liess unsere Herzen höherschlagen: In nur 20 Minuten würde Luis vor dem Hotel stehen, um Flo abzuholen. Der Grund? Endlich können wir unseren Landy abholen! Ein kolossales "WOHOOO!" hallte durch das Hotel, und die Vorfreude war förmlich greifbar.

Aber natürlich kann nicht einfach mal alles glatt laufen. Die Hafenaktion hat mal wieder Stunden gedauert. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte Flo dann endlich losdüsen.

Aber halt, das war noch nicht alles. Vier Zollkontrollen später und einem Stau, der echt monstermäßig war, ist Flo nach 5 Stunden im Hotel angekommen. Was für'ne Odyssee!

Aber wisst ihr was? Alles egal, denn am Ende des Tages war der Landy endlich wieder in unseren Händen. Und jetzt freuen wir uns auf die Strasse und einen Tapetenwechsel.



Flomaste


Die Reise unseres Autos im Rückblick






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